Irène Schweizer (Klavier)Seit ihrem zwölften Lebensjahr spielt sie Klavier. Sie hat sich mit allen Richtungen des Jazz bis hin zur frei improvisierten Musik auseinandergesetzt. Ohne einem stilistischen Abgrenzungszwang zu unterliegen, verwendet sie in ihrer Musik die Elemente der bald hundertjährigen Jazzgeschichte. Ihre Kunst reflektiert, unter Einbezug folkloristischer Einflüsse, die musikalische Entwicklung vom Ragtime bis zu Cecil Taylor, welcher sie vielleicht am meisten beeinflusst hat. Konsequent sucht und verfolgt sie ihren Weg. Sie hat nun längst zu ihrer eigenen Sprache in der Musik gefunden. Irène Schweizer spielt als Solistin, sowie auch in den verschiedensten Formationen zusammen mit bedeutenden Musikerinnen und Musikern. Sie war bis 1993 Mitorganisatorin bei „Fabrikjazz“ Zürich und beim Festival „Taktlos“. 1990 erhielt sie den Kulturpreis der Stadt Schaffhausen, 1991 den Kunstpreis der Stadt Zürich, 1995 einen Werkauftrag des Kantons Zürich. Irène Schweizer zählt zu den prägnantesten Stimmen der improvisierten Musik Europas. Eine Vielzahl von Aufnahmen dokumentiert ihr Werk.
Jürg Wickihalder (Saxophon/Komposition)
lebt als Saxophonist und Komponist in Zürich. Jazzschule Luzern 1989-92, Berklee College of Music 1992-95. Unterricht bei Steve Lacy, Joe Viola, George Garzone. Leiter des „Jürg Wickihalder Overseas Quartet“ (CD „Furioso“, Intakt 153), des Jürg Wickihalder European Quartet feat. Irene Schweizer (CD „Jump“, Intakt 194), des Jürg Wickihalder Orchestra (CD „Narziss & Echo“, Intakt 209), Duo mit dem Pianisten Chris Wiesendanger (CD „A Feeling For Someone“, Intakt 134). Zahlreiche Liveprojekte in versch. Formationen sowie Soloprogramme. Zahlreiche Werkaufträge und Auszeichnungen.www.juerg-wickihalder.ch
Kaum zu glauben, dass uns die arrivierte Irène Schweizer Jazzpianistin in Obfelden beehrt. Sie spielt in verschiedenen Formationen, in Obfelden mit dem Saxophonisten Jürg Wickihalder. Zwei akustische Perlen für Jazz-Liebhaber von nah und fern.
Insbesondere wenn man erfährt,dass Irène Schweizer auch in der Tonhalle Zürich auftritt. Radio DRS schreibt zu dieser Veranstaltung:
Sie hätte ja schon einmal ein Solo-Konzert spielen sollen in der Tonhalle, Irène Schweizer - damals aber rutschte sie kurz vor dem Konzert aus und brach sich einen Arm. Dieses Jahr aber kam der Termin zustande, und wie! Die Tonhalle war bis auf den letzten Platz besetzt, und Irène Schweizer wurde als Grand Dame des Schweizer Jazz und gleichzeitig als Geburtstagskind frenetisch gefeiert.
Zurecht: denn auch wenn es Irène Schweizer jetzt gerne etwas ruhiger nimmt und nicht mehr so rastlos unzählige Konzerte spielt - in der Tonhalle zeigte sie sich in Topform und in einer erstaunlichen stilistischen Breite von eigenen freien Improvisationen bis zur Musik, die sie selber einfach «Jazz» nennt: die Improvisation über Kompositionen zum Beispiel von Thelonious Monk.
Reservation »